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Wir über uns :

 

 

 

Seit Jahren betreiben wir eine solare Brauchwassererwärmung und haben in Eigenarbeit eine TEILSOLARE RAUMHEIZUNG mit 40 m2 Kollektorfläche  (im Jahr 2005 die größte in unserem Wohnort Klosterneuburg)  installiert.

 

 



Wir sind auch bestrebt, den PKW- Gebrauch einzuschränken (möglichst nur zur Beförderung von Lasten) und für unseren Mobilitätsbedarf ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL zu benutzen.

 

 Eingang zum Gemüsegarten

 

 

Schafstall mit Teil des Gemüsegartens im Herbst 

 

Da wir in der glücklichen Lage sind, über 2 Hektar Grünland zu verfügen, ist uns eine weitgehende SELBSTVERSORGUNG mit  Lebensmitteln nach den Ideen der Permakultur möglich: Gemüsegarten, Obstbäume, Ostfriesische Milchschafe.

 

 

 Ostfriesische Milchschafe

 

 

                                  
 
                                                                   
ein Blumenstrauß von unserer Wiese  

           

 

 



die Wiese fürs Winterheu

 


 

Ein besonderes Anliegen sind uns der Naturschutz und die Erhaltung bedrohter heimischer Tier- und Pflanzenarten, aber auch  alter Nutzungsformen wie zum Beispiel Streuobstwiesen.
Es gibt bei uns Obstwiesen mit alten Bäumen, einen Orchideen- Halbtrockenrasen, Hecken aus heimischen Gehölzen, Totholz, Ast- und Steinhaufen und einige Folienteiche. 


 links : Ernte

Mitte : die schönen Orpington, Sussex- und Australorps-Hühner sind leider ein Opfer der Füchse geworden, die auch bei Tag aus der nahen Donauau kommen und jede undichte Stelle im Zaun nützen (zum Beispiel vom Dachs gegrabene Löcher). 
                                                

 

 

 

 

Obstblüte


 

 

In den Teichen konnten wir neben häufigen
Sumpf- und Wasserpflanzen
auch einige seltene Arten erfolgreich ansiedeln. 

Es vermehren sich der Laubfrosch, der Donau- Kammmolch, leider auch der gefräßige Seefrosch, die Rotbauchunke und andere Amphibien und auch Wirbellose.

Links : Kammmolch - Männchen zur Laichzeit (Triturus cristatus dobrogicus)

 

Da unser Garten im Donauraum liegt, wo der inzwischen fast ausgestorbene Hundsfisch (Umbra krameri) früher verbreitet war, konnten wir diesen Fisch bei uns aussetzen und sehen jedes Jahr wieder Jungfische dieser Art (unten).


 

 

Eine kleine Auswahl an Bewohnern unseres Gartens :

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Aeskulapnatter (Elaphe longissima) wird bis 1,60 m lang. Die hier gezeigte maß knapp 1,50 m
Glattnatter (Coronella austriaca)

rechts : Glattnatter (Coronella austriaca)


 

 

 

 

 

 

links : ein Zufallsfund in morschem Holz : Larven des Hirschkäfers (Lucanus cervus); sie sehen ähnlich wie Engerlinge aus und können bis 10 cm lang werden. Sie leben in von Pilzen zersetzten Baumstümpfen,  ihre Entwicklung bis zum Puppenstadium dauert 5-8 Jahre.

 

 

 

 

Die Raupen des Großen Wiener Nachtpfauenauges
(Saturnia pyri) sind fingerdick und bis 12 cm lang.
Die Raupe nährt sich von Blättern verschiedener Obstbäume.

 

 

 

 

 

 

Das Große Wiener Nachtpfauenauge (Saturnia pyri) ist mit einer Flügelspannweite bis zu 17 cm der größte europäische Schmetterling.
Seine nördliche Verbreitungsgrenze ist Wien und Umgebung.

 

 

 

links : Hornissenbau an einem Nistkasten im Giebel des Schafstalls.

 

 


Auch Hornissen gehören bereits zu den gefährdeten Tierarten. Sie tolerieren eine ruhige Annäherung an ihr Nest bis in eine Entfernung, bei der Wespen längst zum Angriff übergehen würden. Ihr Stich ist, trotz weit verbreiteter Schauermärchen, nicht gefährlicher als ein Wespenstich.
Es gehört zu einer blöden Angewohnheit vieler Zeitgenossen, bei Annäherung von Wespen oder Hornissen windmühlenartig mit den Händen herumzufuchteln. Sie provozieren auf diese Weise einen Stich des  sich bedrängt fühlenden Insekts, den sie nicht abbekommen hätten, würden sie sich ruhig verhalten.
(Empfehlenswert: "Schützt die Hornissen", Ripberger/Hutter, Verlag Weitbrecht 1992)

 

 

 

 

 

 

 

rechts : Wollkopfdistel (Cirsium eriophorum) mit Rosenkäfern und rechts vor dem Aufblühen  

 


 



 

 

 

 

 

 

Feuerwanzen beim Sonnenbad

 

 

ein wegen seiner Gefräßigkeit eigentlich unerwünschter Zuwanderer aus der nahen Donau- Au in unserem Teich :
Seefrosch (Rana ridibunda)

 

Knoblauchkröte (Pelobates fuscus);
eine seltene Begegnung beim Kartoffelgraben.

 


                              

 

 

"Gemüsegarten" im Herbst

links: Bogen mit Dioscorea batatas (Chinesische Yamswurzel); unscheinbare Blüten, die aber wunderbar nach Zimt duften. Vermehrung durch Brutknöllchen.


 

 

 

 

 

 

 

rechtes Bild: im Vordergrund Nachtkerze (Oenothera biennis), dahinter Proboscidea louisianica (Klauenklette), hinten Prachtkönigskerze (Verbascum speciosum)


Wir freuen uns über Kontakte mit Menschen, die ähnliche Interessen pflegen.


 


Unsere EnkelPipi und Zwick als Nestlinge


 

 

 

 

Pipi und Zwick als Nestlinge

Pipi und Zwick und unser Enkel (alle seither um zehn Jahre älter)

 

Vor vielen Jahren, als dies noch möglich war, brachten wir von einer unserer Bolivienreisen zwei Gelbbrustaras ( Ara ararauna ) mit. Heute würden wir dies nicht mehr tun, da die Tiere dort nicht gezüchtet, sondern aus Nisthöhlen geraubt werden. Viele Jahre warteten wir auf Nachwuchs. Im Frühsommer 2000 war es endlich so weit. Pipi und Zwick schlüpften und wurden von ihren Eltern bestens betreut. 2001 gab es wieder Familiennachwuchs.

Damit hat unsere Arafamilie von dem verfügbaren Platz her nun ihre maximale Größe erreicht. Unsere Tiere bewohnen eine lichtdurchflutete, eigens für sie gebaute geräumige Innenvoliere und eine große Außenvoliere, die es ihnen ermöglicht zu fliegen. Leider haben wir nicht die Möglichkeit, unsere Aras sich weiter vermehren zu lassen. 
Für Wiederansiedlungen in ehemaligen Heimatgebieten kann man bis jetzt keine Tiere abgeben. Wir möchten auch nicht Vögel züchten, die dann wie so viele andere Papageien bei uns unter tierquälerisch erbärmlichen Verhältnissen leben müssen, in Einzelhaft und in viel zu kleinen Käfigen. Vor allem Aras werden wegen der Lärmentwicklung oft bei Kunstlicht in Kellerräumen gehalten.
 

Wir würden gerne mit anderen Ara-Haltern in Kontakt treten, die ihre Tiere artgerecht pflegen.

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Wie wir die Gesellschaft sehen :

 

Das kapitalistisch- neoliberale Wirtschaftssystem kann aus einer Reihe von Gründen nicht zukunftsfähig sein. Es führt zu immer mehr Ungleichheit und zu dadurch bedingten sozialen Spannungen und Konflikten  (die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer). Darüber hinaus verbraucht es, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse zukünftiger Menschen, nicht erneuerbare Ressourcen  im Übermaß und zerstört Lebensgrundlagen.
Es kann auch eine unbegrenzt wachsende Wirtschaft nicht geben. Drei Prozent Wirtschaftswachstum bedeuten eine  Verdopplung  in ungefähr 23 1/2 Jahren. Gleichmäßig aufgeteilt : doppelt so viele Straßen und Autos, doppelter Energieverbrauch, doppelter Flugverkehr , doppelte Müllmenge, doppelt soviel essen usw. ! ! !

Das  im Gebrauch stehende Zinseszins- System führt zwangsläufig von Zeit zu Zeit zu Zusammenbrüchen des Geldsystems.
Wer kennt nicht das berühmte Beispiel vom Josefsgroschen: hätte  Josef  zur Zeit der Geburt Jesu einen Groschen verzinst auf die Bank gelegt, dann entspräche das heute einem Wert von mehreren Erdkugeln aus purem Gold !

 Die sogenannte friedliche Nutzung der Atomenergie stellt, abgesehen von den furchtbaren,  irreversiblen Folgen eines Unfalls oder Terroranschlags, eine unverantwortliche Hypothek auf die Zukunft dar, die kommende Generationen- ungefragt- mit den gefährlichen Abfällen über Jahrtausende belastet, und ermöglicht parallel die Herstellung von spaltbarem Material für Atombomben.

Die gegenwärtig bei uns politisch verantwortlichen  Parteien ÖVP + SPÖ  blockieren nach Kräften den Umstieg auf erneuerbare Energieträger (zum Beispiel durch Zurückfahren der Ökostrom- Förderung ). Profitinteressen von Konzernen und Multis gehen vor Gemeinwohl.
Maßnahmen für eine nachhaltige Energiepolitik werden seit Jahren z.B. von den Grünen und von Eurosolar vorgezeichnet , die Schaffung gesetzlicher Auflagen in der Bauordnung, zur Nachrüstung von Altbauten mit Wärmedämmung und der verpflichtenden Nutzung der Solarenergie bei Neubauten für die Gewinnung von  Wärme und elektrischer Energie durch Sonnenkollektoren und Photovoltaik, fehlen nach wie vor.

Die Gentechnik im Agrarbereich, von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt, kommt über EU- Richtlinien mit ihrem Biopatentgesetz  auch in unser Land. Biolandwirtschaft und  gentechnisch manipulierte Nutzpflanzen können nicht nebeneinander koexistieren, da es unvermeidlicherweise durch Pollenflug zur Einkreuzung  manipulierter Gene in Pflanzen des Bio- Landbaues kommt.  Gentechnik auf unseren Feldern ist der Tod des Bio- Landbaues.

Die Patentierung von Pflanzen hat gravierende Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die Nahrungsproduktion. Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln wird damit in die Hände von Konzernoligopolen gelegt, die die Verfügungsmacht über genetische Ressourcen erhalten. Kein Bauer darf ohne Zahlung von Lizenzgebühr Saatgut patentierter Sorten nachziehen ! Es kann  durch gentechnisch manipulierte Nutzpflanzen zu unkalkulierbaren Auswirkungen auf das Ökosystem kommen,  zum Beispiel durch Auskreuzungen auf Wildpflanzen zu irreversiblen Veränderungen in der Flora. Auch gesundheitliche Schäden durch den Konsum von gentechnisch veränderten Pflanzen sind nicht auszuschließen. Herbizidresistente Nutzpflanzen provozieren den verstärkten Einsatz von Herbiziden und die noch stärkere Verseuchung des Grundwassers mit extrem langlebigen Giften.

Man baut weiter an (Autoverkehr fördernden) neuen Straßen und Autobahnen, obwohl die Emissionen des Autoverkehrs längst gesundheitsbedrohende  Ausmaße angenommen haben, Feinstaub und Ozon bereits  Menschenopfer kosten, Klimakollaps und Kyoto-Ziel hin oder her !
Die Luftqualität in Städten nimmt den Menschen das Recht auf saubere Atemluft und ist bereits gesundheitsgefährdend. Keine politische Partei wagt es, wirksame Maßnahmen gegen die ausufernde  "Bequemlichkeitsmobilität" zu setzen. Autofreie Tage sind lächerliche Alibimaßnahmen und Appelle an die Verantwortung und Vernunft sind wirkungslos.
Es besteht meist keine Notwendigkeit, in Städten den PKW  in diesem Ausmaß zu benützen, da Öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung stehen.

 Es  ist, ökologisch gesehen, ein verantwortungsloser Wahnsinn, dass Flüge bereits billiger kommen als Bahnfahrten, da Fliegen die energieaufwändigste und umweltbelastendste Fortbewegungsart überhaupt ist !  der Flugverkehr sollte der Verbindung der Kontinente über Meere hinweg vorbehalten sein, im Binnenland steht die Bahn zur Verfügung. Die Besteuerung von Kerosin wird nach wie vor verhindert.
Laufend finden Verteuerungen Öffentlicher Verkehrsmittel statt, während die Autolobby die Autofahrer als Melkkühe der Nation bejammert.

Wählen ist zum Wählen des geringsten Übels geworden.  ÖVP und die rechtsextremen Parteien sind  für uns überhaupt indiskutabel.
Die Großpartei SPÖ hat sich mit dem Kapitalismus arrangiert und ist von der ÖVP programmatisch kaum mehr unterscheidbar. Beide Parteien haben nach wie vor den Ernst der ökologischen Situation nicht erkannt. Die Notwendigkeit einer Ökologisierung der Wirtschaft gehört nach wie vor nicht zu den Anliegen dieser Großparteien.


Einzig bei den Grünen, die eine politisch einflusslose  Minderheit bilden, zeigen sich Ansätze für einen umweltverträglichen Lebensstil, und und da vor allem an der Basis. Für einen Paradigmenwechsel, weg vom HABEN, hin zum SEIN (siehe Erich Fromm: Haben oder Sein ). Es ist nicht zu erwarten, dass die Grünen zu einer Partei mit politischem Einfluss aufsteigen, dafür sorgt schon die  ÖVP gemeinsam mit den Medien in der Hand des Kapitals. Durch gezielte Verunglimpfung der Grünen  werden die Wähler manipuliert. Gut zu beobachten auch in der in Österreich meistgelesenen Zeitung, der "KRONE", deren Einfluss auf die Masse der Wähler gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann . Dazu ein kurzes Zitat aus dem Buch  von Hans A. Pestalozzi; "Auf die Bäume, ihr Affen : ..........es war eine Illusion zu glauben, das Volk werde erkennen, wer seine Interessen wirklich vertritt. DAS VOLK STIMMT IN DER REGEL GEGEN SICH SELBST.................... (ähnlich, an anderer Stelle: wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie längst verboten ! )"

Doch auch die Grünen  sind von einstigen Hoffnungsträgern zu einer "normalen Partei "abgestiegen. Von vehementen Gegnern eines EU-Beitritts Österreichs, vertreten und bestens argumentiert durch  Johannes Voggenhuber, haben sie nach der 2/3 Mehrheit der EU-Abstimmung für den Beitritt, einen Schwenk um 180° vollzogen, wobei die  Galionsfigur der Ablehnung, Voggenhuber , nun zur einer Galionsfigur einer begeisterten EU-Befürwortung wurde. "WENDEHÄLSE" nennt man solche Leute.

Die EU ist im Wesentlichen ein Konstrukt des Kapitals für Kapitalinteressen, das Sagen haben die Kommissare, die sich nie einer Wahl zu stellen brauchten. Als "demokratisches Mäntelchen" dient das de facto machtlose EU-Parlament, das nicht berechtigt ist, Gesetze zu erlassen, was zu einer wesentlichen Aufgabe eines Parlaments gehört. Da konservative Parteien in Europa die Mehrheit haben, sieht die EU-Politik dementsprechend aus : jede Freiheit für das Kapital, die Dienstleistungsrichtlinie, die Lissabon- Ziele (die USA zu überholen (!) und stärkste Wirtschaftsmacht der Welt zu werden ! ! ! ) Auslagerung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer, wo es auch kaum Umweltauflagen gibt, Massenarbeitslosigkeit, Steuergeschenke an  Konzerne, eine Verkehrspolitik, die auf LKW`s statt auf den Bahntransport ausgerichtet ist, Förderung der Atomenergie, der Gentechnik und natürlich, wie könnte es anders sein,  eine Verpflichtung zur Aufrüstung, festgeschrieben neben der Wirtschaftsweise des Neoliberalen Kapitalismus im "Verfassungsvertrag". Dieser wurde in Ländern, in denen darüber abgestimmt werden durfte, zum Glück abgelehnt ! Wo nicht  abgestimmt werden durfte, wurde dieser, wie könnte es anders sein, von den Regierungen natürlich ratifiziert!

SOGAR DIE ÖSTERREICHISCHEN GRÜNEN waren bereit,  den  Vertrag zu ratifizieren, OHNE EINE VOLKSABSTIMMUNG ZU FORDERN ! ! !

Pestalozzi schreibt an anderer Stelle :........."grün und Parteipolitik ist ein Widerspruch in sich. GRÜN ist-- vereinfacht nach  Erich Fromm ausgedrückt-- das Seins-Prinzip. Parteipolitik ist die extremste Form des Haben-- Prinzips."

Zusammenfassend kann man sagen, die Industrieländer der Welt sind auf rein materialistische Ziele ausgerichtet. Gewonnen hat, wer ein Vermögen anhäufen und Konkurrenten wirtschaftlich vernichten konnte.

Die Verlierer in der dritten Welt verhungern, bei uns  in Österreich werden die vielen Arbeitslosen gerade am Leben erhalten, wobei sie teils schikanösen Maßnahmen des AMS ausgesetzt sind. In Deutschland sorgt HARTZ IV für traurige Berühmtheit.

Ein gutes Leben hängt nicht von einem Maximum an Geldvermögen und Besitz ab, sondern von   Selbstverwirklichung, der Möglichkeit, eigene Interessen zu pflegen und zu entwickeln und der nötigen Zeit dafür. Dazu gehört natürlich eine gewisse materielle Basis, die das Leben sichert, und etwas mehr für kulturelle  und andere Bedürfnisse. Ebenso dazu gehören eine optimale medizinische Versorgung und ein materiell gesichertes Alter. Die Realität sieht  aber so aus, dass wenige Prozente der Bevölkerung den überwiegenden Teil des Vermögens besitzen, der  Rest verteilt sich auf alle anderen. Diese sind zum weit überwiegenden Teil gezwungen, Lohnarbeit zu leisten, die   wenig befriedigend, routine- und schablonenmäßig abläuft. Berufe, die kreativ und lustvoll ausgeübt werden können und einen hohen Grad von Befriedigung verleihen, sind viel seltener.

Wo bleiben die Früchte des technologischen Fortschritts für alle, wenn von einem sozialistischen (!) Sozialminister, bei gleichzeitig hoher Arbeitslosigkeit  von Arbeitnehmern zwischen 45 und  60 bereits über eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit  und somit der Ausbeutung von Arbeitskraft nachgedacht wird ?

wer schöpft die Früchte des  Fortschritts wohl ab ?

Gandhi-Zitat : die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, die Welt hat nicht genug für jedermanns Gier.

Ein Umdenken, sieht man von Minderheiten ab, ist nicht zu erwarten, und es wird aller Voraussicht nach erst großer Katastrophen bedürfen, bevor eine Änderung der derzeitigen Ausbeuter-, Raubbau- und Verschwendungswirtschaft und eine gleichmäßigere Verteilung der Lebensgrundlagen  mehrheitsfähig wird. 


 

last modified 14. 02. 2012
 

 

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