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Zur Regenzeit in Bolivien
Die Fahrt über das Andenhochland und in die Täler kann während der Regenzeit ungleich schwieriger sein, als während der trockenen Jahreszeit. Wo sich aber, wie in Bolivien, zur Trockenzeit nur dürre, vegetationsarme Flächen ausbreiten und die Berghänge zum größten Teil nur steinige Geröllhalden sind, sprießen während der Regenzeit allerlei Stauden und Blumen, die Felder und Bäume und Sträucher ergrünen und die Kakteen kommen zur Blüte.
Durch das schwierige Gelände, die Steilhänge, die großen Höhen und die gewaltigen Entfernungen in dünn besiedelten Gebieten kann jedes Abweichen von den Hauptwegen immer noch ein Abenteuer werden. Jeder stärkere Regenguss kann Erdrutsche verursachen, Furten vernichten und bei Trockenheit passable Straßen in Schlammsuhlen verwandeln. Oft muss man vor unpassierbaren Stellen, weggerissenen Brücken oder zu tiefen Flussdurchfahrten kapitulieren. Indios loten bei Hochwasser mit Stöcken aus, an welcher Stelle der Fluss im Hintergrund passierbar ist
weiter zu last modified 10. 01. 2008 |